~ Die Aufstrebenden der Freiheit inmitten des farbenfrohen Chaos ~

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  • ~ Die Aufstrebenden der Freiheit inmitten des farbenfrohen Chaos ~


    Yuuki Isana ~ Mari-bs

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    Yuuki Isana

    🌊Name: Yuuki Isana

    🌊Spitznamen: Yu, Yuyu, Kiki

    🌊Künstlername: Undine (wird von ihren Anhängern oft auch Miss Undine genannt)

    🌊Geschlecht: Weiblich

    🌊Alter: 28 Jahre

    🌊Beruf: Sängerin, Performerin

    🌊Persönlichkeit: Yuuki, die sich gerne auch mal selbst als Undine vorstellt um die Reaktion anderer zu beobachten, ist eine ungewöhnliche Person. Sie hat ein Fable dafür, die Grenzen anderer Menschen zu testen und das auf die verschiedensten Arten, teils auch unmögliche Verhaltensweisen. Sie wirkt zwar wie ein unschuldiges, schüchternes Mauernblümchen, doch das täuscht. Während sie auf der Bühne die Gestalt einer mysteriösen, hoch angesehenen Dame repräsentiert und auch ihre Worte entsprechend wählt, kann sie ganz privat auch ganz anders sein. Yuuki's Lebensweise repräsentiert den Frust und die Sorgen jener, die ihr ähneln. Auch sie weigert sich schon seit erhalt ihrer Fähigkeiten, sich von Scepter 4 registrieren zu lassen und wehrt sich erfolgreich dagegen, obwohl sie keine besonders gute Kampferfahrungen besitzt. Stattdessen benutzt sie ihre Fähigkeit, um ihre Verfolger loszuwerden und das funktioniert bislang auch ganz gut. Sie handelt nach Situation stets mit dem Gedanken, nach dem Besten für sich selbst und ihren Anhängern zu streben, was hin und wieder zu Auseinandersetzungen führt. Außerdem hat sie eine äußerst eigenartige Haltung was Beziehungen angeht und verhält sich hin und wieder wie ein kleiner Lustmolch, vermutlich weil sie weiß, dass es ohne Folgen bleibt. Sie begründete dies schon mal damit, das manche das wohl einfach brauchen, um sich besser zu fühlen, doch hat es bisher niemals zu weit getrieben und sich schon gar nicht in die Kiste bringen lassen. Trotzdem flirtet sie gerne mit gefühlt jedem, egal was für ein Rang der oder diejenige hat und würde vermutlich nicht mal vor Königen oder deren Clansman halt machen. Das wiederum zeugt von großem Mut, allerdings auch dezenten Leichtsinn. Im Ernstfall kann man sich aber auf sie verlassen. Sie kann sehr ungehalten werden, wenn es um ihren jüngeren Bruder Yashiro Isana oder um ihre Familie, zu der sie auch die Strains zählt, geht. Sie liebt Musik über alles, die Genres sind vielfältig. Selbst singen tut sie vor allem Lieder, die von Lounge/Jazz Melodien begleitet und oft mit Klavierspiel untermalt werden. Gerade diese sanften Melodien sind es, die es ihr ermöglichen, in kürzester Zeit die Herzen der Menschen zu berühren.

    🌊Informationen: Yuuki ist die Schwester von Yashiro Isana und hatte bis vor drei Jahren ebenfalls schneeweißes Haar. Mit dem Erhalt ihrer Fähigkeit als Strain verfärbten sich diese, ein guter Freund von ihr kam daraufhin auf die Idee, dieses Ereignis als Grundlage für den lang gesuchten Künstlernamen zu nutzen, dem sie auch zustimmte und wodurch 'Undine' überhaupt zustande kam. Ein Leben als Star führte sie schon deutlich länger, genauer gesagt seit sie elf Jahre alt war. Sie liebt es zu singen und hat ihrem größten Traum nun eine noch schönere Gestalt geben können. Sie kleidet sich gern elegant und anziehend für jedermann/frau. Vor zwei Jahren erfuhr sie durch eine Auseinandersetzung mit Scepter 4, von der ihr bester Freund ihr erzählt hatte von den Missständen, unter denen die Strains leiden und beschloss, etwas dagegen zu unternehmen. Sie gab noch mehr Konzerte und benutzte ihre Stimme, um mehr Fans zu gewinnen. Die Einnahmen sparte sie an und kaufte damit dann vor einem halben Jahr ein baufälligen Hotel, welches sie zusammen mit einigen Strains, die von ihrem Projekt gehört und sich ihr angeschlossen hatten, wieder aufbaute und herrichtete. Es dient damit nun als Rückzugsort, gleichzeitig aber auch ein angesehenes Restaurant mit Konzertaspekt, da sie dort auch jede Woche regelmäßig auftritt und ihrem Namen alle Ehre macht. Einzig das Problem, wo das Gebäude steht, macht es mit der Zeit schwieriger, da sie unabsichtlich damit beginnt, sich und ihren Einfluss auf die Strains, die in Frieden leben wollen, auf die Territorien anderer Clans auszubreiten. Aufgrund einer negativen genetischen Veranlagung kann sie nicht schwanger werden. Daher fehlt ihr das Gefühl dafür, das sie in den ganzen Strains sucht, die sie wie eine Familie behandelt. Eine Art und Weise, die Ähnlichkeiten zu Homra aufweist. Auch sie ist jederzeit bereit, ihre Freunde und Familie mit ihrem Leben zu beschützen, verabscheut jedoch Gewalt und sieht diese stets als das allerletzte Mittel, wenn keine friedliche Lösung möglich ist. Wie andere Lebewesen das handhaben, ist ganz ihnen überlassen und Yuuki verurteilt dies auch nicht, niemals. Sie versucht schon seit einigen Monaten, das ihr Projekt für die Selbsthilfe aller Strains offiziell anerkannt wird, bis jetzt scheiterte es jedoch an Unterstützung. Yuuki's Gesangssprache ist hauptsächlich Englisch. Sie vertraut nur sehr wenigen Menschen und bleibt meist lange vorsichtig, bevor sie sich wirklich öffnet, anstatt nur so zu tun. Ihre beiden engsten Freunde, zwei Strains Namens Mirai, ein Mädchen mit der Kraft zu heilen, und ein junger Mann namens Kazu mit der Fähigkeit Wasser zu beherrschen, stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite und helfen ihr beim führen des Hotels.

    🌊Wohnort - Undine's Heart: Ein großes Gebäude mitten in der Stadt, gar nicht mal so weit weg von einer gewissen Bar. Dieses hat sie mithilfe der Einnahmen ihrer Auftritte finanziert und es nach und nach zu einem Rückzugsort für Strains aller Art umbauen und herrichten lassen. Es handelt sich hierbei um ein ehemaliges Hotel, dessen Betreiber dieses nicht mehr fortführen konnte und es daher loswerden wollte, diese Chance hat Yuuki sich natürlich nicht entgehen lassen. Sie hat diesem neuen Rückzugsort für die Strains den Namen ' Undine's Heart' gegeben, ein Ort an dem jedes Lebewesen willkommen ist, egal welchen Alters und welchen Geschlechts. Insgesamt sind es fünf Etagen, ab dem zweiten Obergeschoss bis zum vierten befinden sich je 15 Apartments, die fünfte Etage bildet das Dach. Während das Erdgeschoss ein äußerst edles und hochwertiges Restaurant, sowie Bühne und das erste Obergeschoss die Küche beinhalten, sind die oberen Etagen zu Apartments hilfsbedürftige Menschen und Strains umgebaut worden. Auf dem Dach gibt es Möglichkeiten, Fähigkeiten zu trainieren, ohne andere zu verletzen. Wohnen kostet nichts und jeder Bewohner darf sein Apartment ganz nach eigenem Ermessen einrichten, Hilfe hierbei kann jederzeit angefordert werden. Noch dazu kann jeder die Apartments nur mit einer Schlüsselkarte erreichen und auch nur die Etage, in der er/sie wohnhaft ist. Erdgeschoss und Dach sind für alle frei zugänglich, Küche zusätzlich für Angestellte. Einzig Nebenkosten wie Strom, Wasser und Internet müssen minimal bezahlt werden. Doch selbst das ist für jeden machbar, darauf hat Yuuki geachtet. Es gibt genau eine Regel und diese lautet:

    Jeder ist gleichberechtigt.

    Das bedeutet, das Auseinandersetzungen jeglicher Art rein wörtlich zu klären sind und niemals mit Gewalt gelöst werden dürfen. Wenn diese Regel gebrochen wird, fliegt der oder die Regelbrecher/in raus und hat einen Monat Hausverbot.

    🌊Fähigkeiten: Yuuki hat eine einzigartige Stimme. Dies war schon von Geburt an so, doch vor drei Jahren bekam sie eine ganz besondere Bedeutung. Sie ist in der Lage, mit ihrer Stimme und ihrem Gesang Menschen und Tiere zu beeinflussen, sodass diese ihr gefügig werden oder ihr gehorchen, auch Befehle kann sie so erteilen, an die die Betroffenen sich nach der Ausführung nicht mehr erinnern. Auch das Vertrauen anderer kann sie so sehr leicht gewinnen. Diese besondere Fähigkeit macht sie zu einem Strain der Beta Klasse, da sie von Scepter 4 als äußerst gefährlich eingestuft wurde. Allerdings hat Yuuki bereits einen Weg gefunden, wie sie diese besondere Kraft nutzen will und hat ihren Einfluss geschickt dazu eingesetzt, andere Strains zu beschützen. Ein großer Nachteil dieser besonderen Kraft ist jedoch, das sie äußerst anfällig auf sämtliche Emotionen anderer reagiert, je nach Stärke. Das bedeutet zum Beispiel, das sie bei Personen, die ihre Gefühle gut verbergen können, kaum bis gar nichts wahrnimmt, während sie bei sehr emotionalen Menschen teils auch selbst betroffen ist ohne es zu wollen. Dies kann sie nicht kontrollieren, ein Grund mehr für sie durch ihr Verhalten, was je nach Person auch mal etwas direkter und verführerisch werden kann, anderen einfach ein Gefühl des Interesses und der Wertschätzung zu geben, zum einen weil sie möchte, das andere sich wohlfühlen und zum anderen ist es eine Art Selbstschutz.

    Niri Myoujira ~ LeelanaLey

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    Niri Myoujira

    Name: Niri Myoujira

    Spitzname: Ni, Ri

    Alter: 26

    Clan-Zugehörigkeit: Keinem, lebt im Undine's Heart

    Fähigkeiten: Sie hat die Fähigkeit zu heilen und diese wird immer stärker, weshalb sie als Beta Klasse eingestuft wurde. Auch sie ist bisher nicht registriert worden. Durch ihre ruhige, zurückgezogene Art kann sie sich hervorragend "unsichtbar" machen oder anschleichen, da die meisten sie einfach nicht wahrnehmen.

    Charakter: Sie ist ein eher zurückgezogener Mensch, der fast schon Angst vor Kontakt zu anderen hat. Es gibt nur wenige, denen sie vertraut. Sie redet meist auch ziemlich leise oder schlichtweg gar nicht. Auch unter den anderen Strains bleibt sie lieber für sich und wird auch eher selten von jemandem gesehen - viele neuere kennen sie somit gar nicht. Sie war eine der ersten, sie in das Hotel gezogen ist. Grundsätzlich ist sie eine liebevolle Person, die immer versucht zu helfen, besonders wenn jemand verletzt ist. Sie selbst entschuldigt sich viel, hat Angst andere zu verletzen und hält sich lieber zurück, statt das zu tun, was sie gerne möchte.

    Wissenswertes: Sie ist in einer Familie groß geworden, in der nur ihr Vater etwas zu sagen hatte. Hat ihm etwas nicht gepasst wurde jemand verletzt - gerne auch Stellvertretend für den eigentlichen "verursacher". Als sich ihre Strain Fähigkeit entwickelte kam sie in ein illegales Labor, wo man sie zwang andere zu foltern oder dies mit anzusehen und sie anschließend wieder zu heilen. Dies diente anfangs der Beschaffung von Informationen, wurde später jedoch aus reiner Willkür gemacht. Wenn sie nicht getan hat, was ihr gesagt wurde, wurde sie selbst gefoltert oder musste mit ansehen, wie jemand zu Tode gefoltert wurde. Kurz vor ihrem Einzug ins Undine's Heart schaffte sie es bei einer Stürmung der Anlage zu fliehen.

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    Vor nicht allzu langer Zeit, zehn Jahre nach dem Kagutsu Vorfall, wurde das Schicksal erneut auf die Probe gestellt. Die Dresdner Schiefertafel erwählte zwei neue Könige, die die frei gewordenen Positionen des roten und blauen Clans neu besetzen und einen eigenen Weg finden sollten, um der Nemesis der vorherigen Generation zu widerstehen. Jedoch wuchs nach diesem Vorfall auch die Anzahl jener, deren Fähigkeiten der Tafel ganz ohne der Macht der Könige entsprangen und nur wenige konnten diese ohne weiteres so gut verstehen und kontrollieren, dass eine Gefahr ausgeschlossen war. Infolge der jüngsten Ereignisse und der immer ubermütiger werdenden Strains wurde die Regel geschaffen, das sämtliche Wesen mit besonderen Kräften diese angeben und registrieren lassen müssen, um sämtliche Gefahren auszuschließen. Jedoch wurde auch dies teils einfach ausgenutzt und hinter den Kulissen abscheuliches getan. Eben jene Vorfälle riefen schließlich die ältere Schwester eines bestimmten Menschen auf den Plan, deren Ehrgeiz und Mitgefühl für ihresgleichen etliche Überfälle auf solche Einrichtungen zufolge hatte. Der Rückzugsort jener Strains sollte doch bald schon äußerst problematische folgen nach sich ziehen, und ehe sie sich versehen geraten zwei junge Damen mitten hinein in das Netz aus Intrigen und Clan Kriegen, welche ihre Ziele und Ideale auf die Probe stellen sollten.

    3 Mal editiert, zuletzt von Mari-bs (19. November 2025 um 21:25)

  • Mitten in der Woche und schon wieder ein Zwischenfall. So langsam nahmen diese ja wirklich überhand... Yuuki Isana, auch genannt Undine, hatte erneut eine Versammlung ihrer treuen Anhänger einberufen lassen und diese auf 15 Uhr terminiert, so hatten Berufstätige und Schüler dennoch die Möglichkeit, ihren Alltag zuerst in Angriff zu nehmen und sie hatte mit ihrem jüngeren Bruder ja auch mehr als alle Hände voll zu tun. Manchmal kam sie sich wie eine Mama von mindestens zwanzig Kindern vor, aber das war für die junge Dame auch vollkommen in Ordnung. Sie liebte ihre Arbeit, alles was sie sich aufgebaut hatte und ihr Leben, frei und unbeschwert. Natürlich war dies nicht immer so und auch jetzt musste sie hin und wieder zu grenzwertigen Maßnahmen greifen, um ihresgleichen zu schützen und die ganzen Verfolger und Jäger zu vertreiben. Schon eine halbe Stunde vor Termin trudelten die ersten ein und der riesige Saal füllte sich geschwind. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurde sie gerade von ihrem treuen Untergebenen Kazu unterstützt, der Neulinge anmeldete, Bedürftige mit Unterkunft und Verpflegung versorgte und ihr somit einiges an Arbeit ab nahm. Wann hatte es bloß solche Ausmaße angenommen, dass sie mittlerweile gezwungen waren sich zu wehren? Die heutige Versammlung fand auch nur statt, da erneut eine abscheuliche tat ans Licht gekommen war und sie so schnell wie möglich etwas dagegen tun mussten.

  • Niri Myoujira:

    Sie junge Frau erreichte die Nachricht auf ihrem PDA über eine versammlung und sie seufzte stumm. Sie hatte gehofft sich auch heute wieder erfolgreich in ihrem Zimmer einschließen zu können. Doch wie es aussah musste sie sich mal wieder anderen Menschen stellen. Sie mochte Yuuki, sehr sogar. Sie war nett und hatte ihr sehr geholfen. SIe vertraute ihr sogar, trotzdem fühlte sie sich immer unwohl unter andern. Sie selbst kam etwa 5 Minuten vor der anberaumten Zeit in den großen Saal. Ihre Schritte waren auf dem polierten Fliesenboden kaum zu hören und auch so schien sie niemand zu bemerkten. Die anwesenden Strains unterhielten sich angeregt und wollten herausfinden, um was es diesmal wohl gehen würde. Sie huschte zwischen den vielen Stühlen umher und suchte sich ganz am Rand, recht weit vorne einen freien aus und setzte sich dort hin. Hier hatte sie alles gut im Blick und konnte auch alles gut verstehen. Und Yuuki konnte sie hier notfalls sehen, falls sie etwas von ihr wollen würde. Das kam glücklicherweise selten vor, besonders da sie wusste, dass Niri nicht kämpfen konnte, wie die anderen. Sie konnte sich dafür gut verstecken und war ziemlich schnell, wenn es darum ging, wegzulaufen. Worum es heute wohl gehen würde?

  • Yuuki wartete noch bis 15:15, dann ergriff sie mit ihrem liebevollen und warmen Stimme das Wort, welche meist in Sekunden die Aufmerksamkeit ganz auf sie zog. "Meine lieben Freunde, Familie und alle, die unsere Visionen teilen. Ich hatte mir ebenso erhofft wie ihr, dass wir es ruhig angehen können, doch leider wurde diese Hoffnung erneut untergraben. Unsere Informanten haben erneut eine hilfsbedürftige Seele aufgespürt, die es zu retten gilt. Wir dürfen auf keinen Fall zögern und schlimmeres zulassen, unsere Freiheit und unser Leben gehört allein uns. Ich bitte euch alle, meine Brüder und Schwestern, wahrt den Frieden, für den wir alle kämpfen und lasst uns diese arme Maus aus ihrem Gefängnis befreien", begann sie ihre Rede und wie immer gelang es ihr in Sekundenschnelle, die Menge aufzurufen ohne sie dabei aufzustacheln. "Meine lieben Kinder, ich zwinge niemanden zu etwas, was ihr nicht wollt. Mein Knuddel Bärchen Kazu wird bis heute Abend 19:30 eure Zustimmung erwarten, bitte meldet euch nur, wenn ihr bereit seid, ihr wisst ich kann leider nicht alles verhindern. Meine Wenigkeit steht euch zur Seite, doch setzt niemals Gewalt ein, wir leben friedlich mit unseren Mitmenschen, bitte behaltet euch dies stets in Gedanken. Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit ihr süßen, um 17:30 zum Beginn des Abendbuffets werde ich daher eine kleine Sondereinlage geben, um euren tapferen Herzen Mut zu machen. Ich liebe euch alle, meine über alles geliebte Familie", beendete die äußerst hübsche Frau ihre Ansprache und konnte sich wie immer vor Zuspruch kaum retten. Eine ganze Weile noch wurde sie von der Menge regelrecht belagert, doch ungewöhnlich war dies bei weitem nicht. Bis zum geplanten Sonderauftritt war aber zum Glück noch etwas Zeit und diese nutzte die Undine, um sich mit ihrer Lieblingsheilerin auseinander zu setzen, weshalb sie nach ihrer Rede direkt nach Niri Ausschau hielt..

  • Niri Myoujira:

    Wieder ein Strain, der gefangen gehalten und ausgenutzt wurde. So wie sie es wurde.... Niri sah auf ihre Hände. Wenn sie doch nur auch eine Kraft hätte, die es ihr möglich machen würde, zu kämpfen..... Doch so war sie nutzlos. Um was für eine Person es sich wohl handelte? Sie sollte Yuuki danach fragen. Sie wartete, bis der erste Ansturm vorbei war, ehe sie sich hinter Yuuki stellte, da dort nicht so viele Menschen standen. Als sie bemerkte, wie die meisten gingen und ihre Retterin sich umsah, trat sie einen Schritt näher. "Ich bin hier" sprach sie leise - sehr leise. Doch sie wusste, dass sie sie hören würde - das tat sie immer. Als sie sich zu ihr umdrehte, sah Niki verlegen zu Boden und spielte mit ihren Händen vor der Brust herum. "Ist es eine Frau die gefangen gehalten wird?" fragte sie sie leise. Es war wahrlich ein wunder, dass Undine sie verstehen konnte, immerhin sprach sie kaum lauter als ein flüstern. "Was tun sie mit ihr?" wollte sie zudem erfahren. Sie hatte am eigenen Leib erfahren, wie es war für die Strainkräfte eingesperrt und benutzt zu werden, bis man sie vollständig gebrochen hatte. Es tat ihr in der Seele weh, dass dies immernoch anderen passierte. Doch sie wusste nicht, wie sie ihnen helfen konnte, denn die Seelischen Wunden konnte sie nicht heilen, so sehr sie es auch versuchte.

  • Die sanfte Stimme ihrer Freundin konnte Yuuki, die sich mit Stimmen wohl am besten auskannte, auch sogleich ausmachen und drehte sich zu ihr um. "Hallo meine kleine", lächelte sie und konnte gut verstehen, dass diese sogleich nach dem ernst der Lage fragte, immerhin hatte sie auch etwas schreckliches durchmachen müssen. "Wenn es nur das wäre...", antwortete sie und nahm sanft die Hände der jungen Dame in ihre, damit sie nicht mehr so nervös sein würde. Dafür gab es bei ihr keinen Grund, denn sie, Yuuki Isana, beschützte sie alle. "Es handelt sich um ein kleines Mädchen. Selbst vor Kindern machen diese Monster keinen halt, wahrhaftig eine neue Ebene der Niederträchigkeit. Genaueres ist uns leider noch nicht bekannt, aber offenbar werden auch ihre Fähigkeiten... Überprüft, wie sie es nennen. Sie wollen ihr die Bürde einer königlichen Macht aufzwingen. Über mehr konnten sie bis jetzt noch nicht berichten, doch bleiben Yuri und Yaori dran. Im Ausspionieren sind diese beiden wahre Meister, zu unserem Vorteil", sprach sie und lächelte Niri sanft an. "Mach dir bitte keine zu großen Sorgen, in Ordnung? Wir holen sie daraus, ohne Gewalt wie wir es immer getan haben. Und ich brauche deine Hilfe nachher, Kazu wird dich persönlich beschützen, mit seiner Macht über das Wasser wird er dir ein ausgezeichneter Schutz sein, dies versichere ich dir", fuhr sie fort. "Aber bis heute Abend ist noch Zeit, überlege es dir in Ruhe, nur du alleine entscheidest ob du dich diesem Risiko auszusetzen vermagst", beendete sie ihren Erklärung, strich ihr sanft über den Kopf und wandte sich dann an andere, die sie schon wieder wegen irgendetwas fragten. Alleine für so viele Menschen verantwortlich zu sein war nicht einfach, doch sie tat es gern.

  • Niri Myoujira:

    Sie hörte ihr aufmerksam zu. EIn Kind.... Es war also noch viel schlimmer, als sie dachte..... Auch sie war damals noch klein und hatte schlimmes mitmachen müssen. Wenn dieses Mädchen nun auf Krampf Königin werden sollte..... sie wollte gar nicht wissen, was ihre kleine Seele und ihr kleiner Körper durch machen mussten.... Und für sie gab es nur eine Möglichkeit: Dieses Kind musste da raus, so schnell wie möglich. Und sie musste versorgt werden, damit ihre seelischen Wunden schneller heilen konnten. Natürlich hatte sie Angst, sie war nie bei solchen Missionen dabei, da sie keine große Hilfe war, doch dieses eine Mal......nur dieses Mal stand für sie fest, sie musste dabei sein und diese junge Seele schnellstmöglich von ihren Schmerzen befreien. Und so ging sie nach dem Gespräch mit Yuuki direkt zu Kazu. Da er sie zunächst nicht bemerkte, zupfte sie sachte an seinem Shirt. Als er sich dann überrascht zu ihr herum drehte und sie fragte, was sie wolle, deutete sie auf seine Liste. "Ich komme mit" flüsterte sie leise. So wurde sie in die Teilnehmerliste aufgenommen verschwand dann scheinbar im Nichts. In Wahrheit huschte sie nur schnell aus dem Raum und in ihr Zimmer, um sich dort noch etwas auszuruhen, ehe sie sich beim Buffet etwas zu essen holen würde. Hoffentlich würde alles bei der Mission gut gehen. Doch sie würde nicht zulassen, dass das Mädchen zurück blieb oder ihr noch mehr Leid zugefügt werden würde. Koste es, was es wolle.

  • Yuuki freute sich sehr, dass Niri ihren Mut zusammen nahm und sich der Rettungsmission zur Verfügung stellte. Sie erhoffte sich sehr viel von ihren Fähigkeiten. Die Zusagen waren zahlreich, es gab mehr als genug, die sich freiwillig einbringen und das Mädchen retten wollten. Wie angekündigt gab die junge Frau um Punkt 17:30 zur Eröffnung des Abendbuffets eine Sondereinlage, um ihren Anhängern Mut zu machen und genoss die Aufmerksamkeit natürlich vollkommen. In ihrem Nacht-blauen Kleid, welches äußerst hochwertig und fein, sowie edel angefertigt und aufgewertet wurde, sah sie ein wenig wie eine Prinzessin aus und das wollte sie auch sein. Die Sängerin hatte im Sinn, ihresgleichen Mut zu machen und sie aufzumuntern, selbst wenn noch welche nachträglich aussteigen würden, würden diese es nicht bereuen, niemand musste etwas tun, was er oder sie nicht wollte. Wie immer flirtete sie auch ein wenig mit den Gästen und sorgte insgesamt für eine entspannte und ausgelassene Stimmung. Nach ihrem letzten Song erlaubte auch sie es sich, Speis und Trank zu sich zu nehmen und parallel mit den fähigsten Leuten den Plan zu schmieden. Sie selbst würde wie immer die Ablenkung des Feindes übernehmen, es war zwar nicht die feine Art, sie zu bezirzen und manipulieren, aber nur so ließ sich alles ohne Gewalt lösen. Ein paar wenige Strains die sehr stark waren, würden jedoch wie immer als Absicherung mit von der Partie sein und sie in Notfall beschützen. Dazu gehörte eigentlich auch Kazu, doch dieser sollte schließlich den Schutz von Niri höchstpersönlich übernehmen.

  • Niri Myoujira:

    Auch sie hatte Yuukis Gesang gelauscht und ihrem Auftritt zugesehen, während sie sich etwas von dem Essen genommen und ich in ihre allseits beliebte, abseits liegenden Ecke verzogen hatte, wo sie ungestört essen konnte. Nach dem Auftritt beobachtete sie, wie Yuuki ebenfalls etwas zu sich nahm und anschließend mit der Planung anfing. Ebenso beobachtete sie die anderen Mitglieder und Gäste. Es war ihr liebstes Hobby: das Beobachten ihrem Umfeldes. So konnte sie die Menschen besser einschätzen und kennenlernen - aus sicherer Entfernung. Gleichzeitig gab es ihr viele Informationen über den Charakter und die Verhaltensweisen der Personen, sodass sie besser wusste, wie sie diese nicht verärgerte oder verletzte. Diese Fähigkeit hatte sie ebenfalls in ihrer Gefangenschaft entwickelt, da sie nicht nur die Opfer, sondern vor allem ihre Peiniger bis ins letzte Detail studiert hatte, in der Hoffnung Strafen zu entgehen oder sie dazu zu bewegen sie gehen zu lassen. Es diente dem reinen Selbstschutz und war eine Art überlebensinstinkt geworden. Dadurch wusste sie auch, dass viele hier wohnenden sie seltsam oder unheimlich fanden, was wohl auf die Tatsache zurück zu führen war, dass sie tief in sich immernoch ein kleines Kind war, welches sich nach Liebe, Geborgenheit und Schutz sehnte und nichts lieber tun wollte, als unbeschwert glücklich zu sein. Doch Niri konnte sich nicht entsinnen, wann sie das letzte Mal wirklich glücklich gewesen war. Zudem lag es wohl auch daran, dass sie keinerlei Anzeichen machte, sich irgendwie mit den anderen anfreunden oder sich in die Gruppe integrieren zu wollen. Viele hielten sie deswegen für abgehoben und eingebildet, obwohl sie sie nur selten zu Gesicht bekamen.

  • "Myoujira-San?", wurde die junge Dame erneut von Kazu angesprochen. Miss Undine, wie er sie stets zu benennen pflegte, hatte dem grünhaarigen Herrn über seine Aufgabe informiert, ein wachsames Auge auf Niri zu haben. "Unsere werte Dame erbat meinen Dienst um euren direkten Schutz sicherzustellen. Daher ist es von Nöten, euren Wunsch bezüglich der anstehenden Mission zu erfragen. Wünscht ihr euch in der Nähe unserer werten Miss Undine aufzuhalten, oder soll euer Standort in einer weitaus höheren Entfernung sein? Bedenkt, je näher ihr dem Geschehen seit, umso größer ist die Gefahr, entdeckt zu werden. Natürlich werde ich euch mit aller Kraft beschützen, wie es mir aufgetragen wurde, macht euch bitte darum keinerlei Gedanken.", erklärte er sein Kommen und hatte eine äußerst vornehme und höfliche Haltung eingenommen, den rechten Arm vor der Brust und den Kopf leicht nach vorn geneigt, denn innerhalb des Gebäudes half er auch gern im Hotel mit aus.

    Yuuki beobachtete dies von ihrem Platz aus und lächelte, schon von Beginn des Projektes an war Kazu einer jener, die sich gleich integrierten und sie tatkräftig unterstützten. Und auf Niri's Fähigkeiten zu vertrauen, war sicher richtig. Eine Person wie sie hatte das Feingefühl, dass es brauchte, um des Kindes Vertrauen zu gewinnen. Sie selbst, Yuuki Isana, würde sich den Feinden annehmen, sicher wartete Scepter 4 nur auf ihre nächste Gelegenheit, erneut anzugreifen und die Strains festzunehmen, doch auch heute würden sie ihrem Charme Erliegen, dafür würde sie höchstpersönlich sorgen. Sämtliche ihrer Anhänger waren außerdem in der Lage, sich und ihresgleichen zu verteidigen. Sie würden sich nie wieder anderen Menschen beugen, schon gar nicht nur ihrer Kräfte wegen. Sie waren eigenständige Lebewesen mit einem eigenen Willen und einem eigenen Lebenswunsch.

  • Niri Myoujira:

    Sie zuckte kaum merklich zusammen, als sie aus ihren Gedanken gerissen wurde. Sie sah zu Kazu auf, welcher vor ihr stand und sie angesprochen hatte. Schüchtern wandte sie den Blick an und legte die Knöchel ihrer Finger sachte an ihre Lippe, ehe sie nach kurzem Überlegen antwortete. "Ich möchte bei dem Mädchen sein und ihr helfen..... sie ist bestimmt verletzt" erklärte sie leise. Sie würde ihr helfen und nicht von ihrer Seite weichen, das hatte sie sich vorgenommen. "Vielen Dank für ihre Hilfe" fügte sie dann noch an und deutete eine Verbeugung an. "Ich hoffe es macht keine großen Umstände, dass ich mitkommen...." murmelte sie voller Sorge. Sie wollte keinem zur Last fallen, trotzdem wollte sie dem jungen Mädchen unbedingt helfen. Wenn die körperlichen Schmerzen erstmal nach lassen würden, würde sie sich bestimmt schnell besser fühlen.... Schmerzen zogen immer Angst nach sich. Sie hatte dann sicher weniger Angst und würde ihnen eher vertrauen, wenn sie nicht mehr körperlich verletzt wäre. "Ich möchte.....nicht von ihrer Seite weichen. Ich werde auf sie aufpassen und......notfalls laufe ich mit ihr weg..." erklärte sie. Sie wusste, dass Yuuki von ihrer Schnelligkeit bescheid wusste, wenn es um das weglaufen ging. Und sie ging davon aus, dass auch die anderen demnach bescheid wussten.

  • "Nur keine Sorge, niemand ist eine Last für uns. Wir alle sind gleich und halten zusammen. Miss Undine vertraut auf eure Fähigkeiten werte Dame. Drum wird meine Kraft euch einen schützenden Fluss zur Verfügung stellen, dies sei euch gewiss", versprach er ihr lächelnd und ließ sie dann in Ruhe, auch er wusste, dass Niri Schwierigkeiten mit längeren Gesprächen hatte, besonders in größerer Gesellschaft. Weshalb er seiner Vorgesetzten - zumindest im Bezug auf das hotel - Bescheid gab und darauf entsprechend weiter geplant wurde. Es musste außerdem sichergestellt werden, dass keinerlei Informationen nach außen drangen, die den Plan gefährden könnten. Yuuki schien ein wenig aufgeregt, doch war die junge Frau diese immer kurz vor einem solchen Überfall. Sie wusste, dass solche Taten den Gesetzen widersprachen, doch nichts rechtfertigte es, Menschen als auch Tiere wie Versuchsobjekte zu behandeln, nur weil sie außergewöhnliche Kräfte besaßen. Dies würde sie auch diesen Abend wieder ganz klar festlegen und definieren. Und wenn sie sich dafür höchstpersönlich mit dem Anführer des Blauen Verbandes anzulegen vermochte, es durfte keinerlei unnötige Gewalt entstehen. Es war bereits Schande genug, dass sie gezwungen war, ihre Kräfte auf andere Menschen einzusetzen und das auch noch bewusst manipulativ, doch eine andere Möglichkeit hatte sie meist nicht. Selten wurde der Wunsch nach Frieden ohne Gewalt gehört.

  • Niri Myoujira:

    Sie war erleichtert, als er sie wieder allein ließ und das enge Gefühl in ihrer Brust wieder leichter wurde. Anschließend beobachtete sie weiter die Leute, wie sie sprachen, planten und speisten. Im Grunde wartete sie nur darauf, dass sie erfuhren, wann es endlich los gehen würde. Ob sie noch heute Zuschlugen oder erst morgen. Ihrer Meinung nach sollten sie keine Zeit verlieren, doch dies war nicht ihre Entscheidung und sie konnte dies auch gar nicht entsprechend entscheiden. Immerhin waren viele daran beteiligt und die Gefahr für alle musste möglich gering gehalten werden. Das war sicher schwer zu planen. Dennoch wurde Niri immer nervöser, je länger sie warteten. Ihr Gehirn spannend sich Bilder zurecht, die ein ungutes Gefühl in ihr zurück ließen. Bilder von einem ängstlichen kleinen Mädchen, was weinend und schreiend versuchte den "Tests" wie sie es nannten zu entkommen. Ein Mädchen, welches gefoltert und misshandelt wurde, in einer kargen kleinen Zelle sitzte und betete, dass es vorbei wäre. So wie die einmal. Sie rieb sich die Handgelenke, welche sie wie immer unter den viel zu langen Ärmeln ihres zu großen Hoodies verbarg. Noch immer zeigten sich die Narben der einstigen Ketten ab, welche sie all die Jahre hatte tragen müssen.Ketten, welchen sie sich so oft versucht hatte zu entwinden und welche ihr letzten endes doch nur schmerzen zugefügt hatten. Sie betete, dass es der kleinen irgendwie besser erging.

  • Der gleichen Meinung waren viele und forderten natürlich das schnellstmögliche eingreifen. Für das Gesangstalent war es mehr als unmissverständlich, dass eine Herauszögerung unmöglich umzusetzen war. Nun gut, dann sollte es geschehen, doch erst im Schutze der Nacht. Noch war zuviel Betrieb auf den Straßen. Weshalb sie erneut die Bühne betrat, ein weiteres sanftes und liebliches Lied erklingen ließ und danach ankündigte, nach Rücksprache aller Beteiligten den Zeitraum um 01:00 nachts ausgewählt zu haben, um möglichst wenig Gegenwehr, Aufmerksamkeit und Kampfhandlungen zu erzeugen. Gleichzeitig stellte sie aber auch erneut klar, dass Gewalt jeglicher Art ausschließlich als letztes Mittel zu betrachten war und nur für notwendige Zwecke wie das öffnen von Türen und Schlössern gestattet sei, solange keine Gegenwehr erzwungen wurde. Sie selbst musste schon dagegen verstoßen, um ihrer lieben Familie, wie sie die Strains betrachtete, vor Scepter 4 zu beschützen, doch sollte sich kein anderer mit Schandtaten besudeln müssen. Bis zu jener Uhrzeit sollte sich ein jeder entsprechend vorbereiten und sicherstellen, dass die Bereitschaft gegeben war. Sieg oder Niederlage entschieden stets über das weitere Leben, etwas was selbst Yuuki nicht beeinflussen konnte.

  • Niri Myoujira:

    Nachdem die Uhrzeit genannt wurde, huschte sie endlich aus dem Saal und kehrte auf ihr Zimmer zurück. Dort angekommen legte sie sich erstmal auf das Bett, um sich auszuruhen. Das war anstrengend gewesen. Nach einer kurzen verschnaufspause nahm sie einige neue Kleidungsstücke und machte sich unter der Dusche frisch. Für die Mission zog sie dunkle Kleidung an, sodass sie im Schatten und der Dunkelkeit zu verschwinden schien. Zudem packte sie eine kleine Tasche mit allem nötigen ein - Taschentücher, eine dünne, kleine Decke, ein Dietrich, Schokolade und Bonbons. Ihre Haare flocht sie zu einem langen Zopf. Pünktlich zum Einsatz war sie fertig und huschte zum ausgemachten Treffpunkt. Dort stellte sie sich in Kazu´s Nähe, immerhin sollte er auf sie aufpassen. Nervös lutschte sie auf einem Bonbon herum, welchen sie sich zuvor noch in den Mund gesteckt hatte und trat von einem Bein auf das andere. Nachdem der Plan durchgegangen war, machten sie sich alle auf den Weg zu dem besagten Labor. Es fand sich unweit des Mihashira Towers - dem Sitz des goldenen Königs und war von außen ein unauffälliges Gebäude. Doch Niri wusste es besser. In diesen Gebäuden wurden Seelen gebrochen und Träume ermordet. Sie blieb mit Kazu recht weit hinten, da zunächst die Verteidigung hinein gehen würde, um den Weg zu sichern. Sie würde erst gebraucht werden, wenn jemand verletzt wurde oder das junge Mädchen gefunden wurde. Während des Einbruchs in das Gebäude bemerkte sie immer wieder, wie Kazu nach ihr sah - offenbar sorgte er sich sie zu verlieren, da er sie nicht hören und in der Dunkelheit auch nur schwer erkennen konnte. Doch sie wagte es nicht, etwas zu sagen, aus Angst es würde sie alle verraten.

  • Auch Yuuki warf sich für die kommende Aufgabe so richtig in Schale, immerhin musste sie eine ganze Horde an Strains im Griff behalten und wahrscheinlich auch noch eine Horde an blauen Clansman um den Finger wickeln, damit sie ihre Familie in Ruhe ließen. Sie dachte zu jenem Zeitpunkt nicht im Traum daran, das jemand anderes vielleicht den gleichen Plan haben könnte. So suchte die junge Frau sich ein besonders schönes, schneeweißes Kleid mit blauen und goldenen Akzenten raus, trug dazu passenden Schmuck und sogar eine Stola, die in einem Nacht-blauen Ton gehalten wurde. Ihr Anblick war durchaus sehr anziehend und das musste auch sein. Nicht zuletzt, weil sie gerne die Aufmerksamkeit auf sich zog, nein sie musste auch dafür sorgen, dass ihre Lieblinge ohne Probleme arbeiten konnten. Dann war es endlich an der Zeit und gemeinsam mit allen freiwilligen nahm sie sich dem Ziel an, das Mädchen zu befreien. Die beiden Spione Yuri und Yaori hatten ihre Aufgabe gehorsam ausgeführt und einen möglichen Fluchtweg festgelegt. Nun würden sie also angreifen. Mit einer motivierenden und gleichzeitig liebevollen Ansprache wandte sie sich an ihre Gefährten und ließ den Plan genau erläutern, sodass die ersten strains sogleich zum Angriff übergehen konnten. Kazu blieb wie gewünscht bei Niri, aufmerksam ob irgendwo ein Feind lauerte. Yuuki selbst bereitete sich bereits darauf vor, ihre Gedanken und Gefühle so zu ordnen, dass sie sich gleich ohne weiteres auf mögliche Gegner konzentrieren konnte. Die wunderschöne Stimme ihrerseits fesselte eigentlich jeden, zumindest war es bisher immer so gewesen. Doch sie wusste selbst, dass es überaus mächtige Wesen gab, die ihr vielleicht widerstehen konnten.

  • Niri Myoujira:

    Drinnen angekommen schlichen sie durch die Gänge, die Yuri und Yaori ihnen angaben und die zu dem Mädchen führen sollen. Es waren kalte, triste Gänge mit schlichten Neonröhren an den Decken, welche ausgeschaltet waren. Es war gespenstisch still, abgesehen von den schleichenden Schritten aller beteiligten. Noch war kein potenzieller Feind zu sehen, doch das konnte sich genauso schnell ändern, weshalb sie sich beeilen mussten. Niri hielt derweil ausschau nach Kameras, welche sie möglicherweise bemerken konnten und so Wachen informieren würden. Doch sie konnte in der Dunkelheit keine erkennen. Einzig zwei kleine Taschenlampen wiesen ihnen den Weg - mehr wagten sie nicht zu verwenden, um nicht auf sich aurmerksam zu machen. Schlussendlich durchquerten sie eine etwas größere Halle, welche in einem weiteren langen Gang mündete. In diesem blieben sie irgendwann vor einer Tür stehen. Daraufhin verteilten sich einige der Gruppe, um Wache zu schieben, ob jemand kam. Zwei andere machten sich daran, die Tür so leise wie möglich zu knacken. Niri schlich weiter nach vorne, um mehr sehen zu können. War sie hier? Als die Tür offen war führte sie in einen dunklen Raum, von welchem 5 weitere Türen abgingen. Diese hatten alle kleine Gitter. Zielstrebig gingen Yuri und Yaori auf eine der Türen zu und sahen hinein, dann nickten sie den anderen zu, welche sich sogleich daran machten, auch diese Tür zu öffnen. Sofort hörte man hektisches Rascheln in dem kleinen Raum dahinter und Niri konnte nur ahnen, dass das Mädchen sich ängstlich in eine der Ecken presste und die Tür mit großen, ängstlichen Augen ansah.

  • Das Ziel war also erreicht. Yuuki fühlte die Angst bereits und kämpfte selbst mit ihrer Schwäche auf fremde Emotionen, doch nun musste sie stark sein. Die junge Frau übernahm und betrat den Raum als erstes, dabei summte sie leise eine warmherzige Melodie, in der Hoffnung die beruhigende Wirkung würde sich auch bei der kleinen entfalten. "Sichert die Wege. Wir haben sie gefunden", wies Kazu derweil die anderen Mitglieder an und blieb auf Kontakt mit den anderen Wächtern, für den Fall das Feinde sich näherten.

    Die ältere der Isana Geschwister ließ sich von einem anderen Strain mit der Kraft Räume zu erleuchten in helles Licht hüllen, so konnte die kleine gleich einen Blick auf ihre Gestalt werfen und sehen, vielleicht auch fühlen, dass ihresgleichen es waren, die hierher gekommen waren um sie zu retten. "Hallo Liebes. Bitte, hab keine Angst. Wir sind Strains, genauso wie du. Meine Wenigkeit heißt Yuuki Isana und wir sind hierher gekommen, um dich zu befreien. Dein Leben gehört dir allein. Du entscheidest, was du tun und lassen möchtest", sagte sie mit ruhiger, sanfter Stimme und lächelte die kleine warm an. "Magst du mit uns kommen? Bei uns wirst du in Sicherheit sein, niemand wird dir mehr gefährlich werden oder dich bedrohen können. Ich verspreche es dir bei meinem Leben", fuhr sie ruhig fort und streckte dem Mädchen ihre Hand entgegen, ohne auf ihre Deckung zu achten, das übernahmen ihre Freunde darauf konnte sie sich verlassen.

  • Niri Myoujira:

    Auch sie trat vorsichtig an die Tür, blieb jedoch darin stehen und beobachtete das ganze nur. Sie wollte dem Mädchen schließlich nicht noch mehr Angst machen, indem sie sie in der kleinen Zelle bedrängte. Die Kleine hob ihre Hand an ihr Gesicht und musterte sie alle durch eine kleine Kugel. Dann schien es, als flüstere sie etwas, ehe sie sich von Yuuki auf die Beine helfen ließ. Sie gingen ein paar Schritte, um die Zelle zu verlassen, doch da bemerkte Niri die dicke Kette, welche um das Gelenk des Mädchens geschlungen war. Sie stürzte darüber und fiel der Länge nach hin, ehe sie sich nicht mehr regte. Sogleich stürzte Niri hinein und kniete sich zu ihr. So wie es aussah war sie bewusstlos geworden. Schnell holte sie den kleinen Dietrich heraus und öffnete die Fußfessel des Mädchens in dem blauen Kleid, ehe sie sie hochhob. In genau diesem Moment ertönte ein lauter Knall, der das Gebäude zum beben brachte, wie bei einer Explosion und nur Sekunden später ertönte eine Alarmanlage und rotes Notlicht ging an.

    Anna Kushina:

    Die kleine Anna Kushina musterte Yuuki ängstlich, was nur anhand ihrer Körperhaltung und ihren Augen erkennbar war. Ihre Mimik hatte das Mädchen erstaunlich gut im Griff für ihr Alter. Als die Frau sich nicht weiter bewegte, hob sie zögerlich ihre Hand, in welcher eine rote Kugel lag und sah Yuuki dadurch an. Dadurch konnte sie nicht nur die Farben erkennen, sondern besonders deren Aura. Und diese war im gegensatz zu denen der hier arbeitenden nicht düster, sondern hell. Auch die anderen Personen, welche im Türrahmen standen, musterte sie durch diese Murmel. Bei einem Mädchen stockte sie. Sie lugte vorsichtig in den Raum hinein und schien sich ansonsten jedoch sehr zurück zu halten. Anna ließ die Murmel sinken. "Rot" flüsterte sie leise. Gehörten diese Personen zu ihm? Er hatte ein wunderschönes Rot. Sie sah wieder zu dieser Yuuki und nahm nur zögerlich ihre Hand und ließ sich auf die Beine helfen. Als sie jedoch ein paar Schritte machte, stolperte sie plötzlich und stürzte. Dann wurde alles schwarz.

  • Es freute Yuuki das das Mädchen sich helfen ließ, doch die Fesseln hatte sie zu jenem Zeitpunkt noch gar nicht gesehen. Zum Glück war Niri anwesend und konnte das Problem schnell lösen. "Ich danke dir für dein Vertrauen", sprach sie sanft und vertraute darauf, dass die kleine bei ihr in Sicherheit war. Bei dem plötzlichen Knall musste sie sich jedoch an der Wand abstützen, das war definitiv nicht geplant. "Yamamoto-San, Soraya-San, sichert ihr unseren Fluchtweg. Myoujira-San, wir verschwinden", mischte sich Kazu ein und bekam auch direkte Zustimmung von Yuuki. " In Ordnung, doch gebt gut auf euch und unseren Schützling acht mein Liebling", schmunzelte sie und würde mit den anderen jene aufhalten, die ihnen vielleicht gefährlich werden könnten. Auf die Frage eines anderen Strains, ob es sich bei den möglichen Feinden um Scepter 4 handeln könnte, musste selbst sie überlegen, den noch mehr zu zerstören war eigentlich nicht deren Art. "Das wird sich zeigen. Doch haltet euch erst dann nicht zurück, wenn Gewalt wirklich unvermeidlich sein sollte. Wir sind anders als diese Menschen", sprach sie und ließ sich nach draußen begleiten um den oder die Besucher in Augenschein zu nehmen. Natürlich bereit, jederzeit ihr wunderschönes Talent zu nutzen, welches ihre natürliche Schönheit untermalte.