~ The Beginnings of Blue and Red ~

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  • ~ The Beginnings of Blue and Red ~


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    Mikoto Suoh & Kamelia Kawasaki ~ Mari-bs

    Reisi Munakata & Ayru Mōmoku ~ LeelanaLey

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    Kamelia Kawasaki

    🌺Name: Kamelia Kawasaki
    🌺Alter: 18 Jahre (bei Erwachen der Könige dann 25 Jahre)
    🌺Geschlecht: Weiblich
    🌺Herkunft: Ihre Mutter ist Japanerin, ihr Vater stammt aus Spanien, genauer gesagt aus der Provinz Valencia. Kamelia selbst ist jedoch in Japan in Tokio aufgewachsen und geht auch dort zur Schule. Sie besucht ihre spanische Familie jedes Jahr. Es ist nicht selten für sie, dass manche Japaner ihren Namen etwas falsch aussprechen, da viele Japaner Schwierigkeiten mit L und R haben.
    🌺Angehörigkeit: Farblos
    🌺Aussehen: Kamelia hat die Erscheinung einer hübschen jungen Dame, während des Unterrichts trägt sie die Uniform der Ashinaka Schule. Außerhalb von diesem ist die junge Dame in etwas dunkleren und leicht eleganterer, jedoch dennoch entspannter Gestalt anzutreffen. Eine bequeme, einer jeans ähnelnden Hose, farbenfrohe Jacken, mal blau, mal violett, mal gelb, je nach Laune, ein weißes oder buntes Shirt mit Mustern und Aufdrucken und eine Halskette mit einem Blütenanhänger, die je nach Temperatur die Farbe ändert. Sie hat Karmesinrotes, langes welliges Haar, welches an mehreren Stellen in violetten Spitzen endet. Ihr Pony ist seitlich nach rechts geschnitten und fällt ihr teils ins Sichtfeld, was sie jedoch in keinster Weise stört. Ihre Augen sind Meerblau mit einem türkisen Schimmer, wenn sie nicht gerade ihre Haselnussbraunen Kontaktlinsen trägt. Außerdem hat sie eine lange Narbe an der rechten Schulter von einer Sport-Verletzung aus Grundschultagen. Ihre Haut ist etwas dunkler, eine Veranlagung ihres Vaters. Sie spricht dennoch perfektes Japanisch.

    🌺Infos: Kamelia hat einen äußerst schwierigen Charakter. Sie ist eine ausgezeichnete Schülerin, dennoch interessiert sie sich eher für die seltsamsten Dinge und bekam sehr früh etwas von den Mächten der Könige mit. Sie ist mit Yukari Mishakuji befreundet und kam über diesen auch an die Infos, letztendlich führte ihr Weg sie so auch zum farblosen Clan, dem sie sich anschloss. Jedoch war sie eher wie Yukari und bewunderte die Schönheit und Stärke der Menschen. Später wenn Ichigen Miwas Zeit zuende geht folgt sie daher dem neuen farblosen König, denn die Herausforderungen sind es, die sie magisch anziehen. Infolgedessen lässt sie sich auch auf Deals mit Jungle ein, zieht daraus aber Vorteile für sich selbst. Dadurch ist sie teils chaotisch und ziemlich hinterhältig, da sie schwächere Spieler von jungle für ihre Zwecke benutzt, ähnlich wie der grüne König. Allerdings neigt sie mit der Zeit dazu übermütig zu werden besonders was die Könige angeht. Trotzdem kommt sie den Plänen von Jungle und dem neuen farblosen vorerst nicht in die Quere.

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    Ayru Mōmoku

    🌺Name: Ayru Mōmoku

    🌺Alter: 19 Jahre

    🌺Herkunft: Kyouto. Nach ihrem Unfall hielten ihre Eltern es für das beste, umzuziehen, damit Ayru Abstand gewinnt und so hoffentlich ihre Lebensfreude wieder gewinnt.

    🌺Clan-Angehörigkeit: noch keiner, später rot

    🌺Fähigkeiten: kann bei Berührung von CLan-Mitgliedern Bilder der Zukunft sehen, ist sich dessen jedoch nicht bewusst.

    🌺Aussehen: Ayru hat silbrige Haare mit türkis-blauen Enden. Ihre Augen sind ebenfalls silber-grau, tragen jedoch einen milchigen Schleier seit dem Unfall. Sie ist eine schlanke, gut trainierte junge Frau, welche sehr auf ihre Körperhygiene achtet - besonders ihr Gesicht. Zudem achtet sie sehr auf ihre Gesundheit. Die meiste Zeit über kleidet sie sich sehr weiblich - hauptsächlich Röcke und Kleider. Diese hat sie bis vor kurzem meist selbst genäht, wodurch es Einzelstücke sind. Von viel Make-Up oder "aufbrezeln" hat sie noch nie etwas gehalten und bleibt lieber natürlich - feminin. Sie hat eine stolze aber freundliche Ausstrahlung, kann jedoch auch sehr durchsetzungsstark oder schüchtern wirken. Derzeit wirkt sie sehr unglücklich, unsicher und ist leicht reizbar, was man an ihrer Körperhaltung merkt.

    🌺Wissenswertes: Ayru hat bis vor einem halben Jahr die Ausbildung zur Designerin nach der Schule angestrebt, zu der es jedoch nicht mehr kam. Nun kämpft sie mit dem bestehen der Schule und weigert sich förmlich hinzugehen. Durch einen tragischen Bus-Unfall, bei welchem der Fahrer einen Sekundenschlaf hatte und den Bus über eine leichte Klippe gelenkt hat, stürzte sie unglücklich und verlor aufgrund der inneren Verletzung ihr Sehvermögen. Bis heute hat sie sich nicht daran gewöhnt und ist völlig verzweifelt, da sie nichts mehr alleine machen kann. Zudem ist die wütend auf ihre Eltern, welche sie bemuttern und nun auch noch in eine völlig fremde Stadt gebracht haben - weit weg von ihren Freunden. Sie weigert sich, die Blinden-übungen zu machen, wie z.B. mit dem Blindenstock "sehen" üben oder die Braille zu lernen. Auch jegliche Hilfe ihrer Eltern oder Fachkräften verweigert sie. Über die Könige und die Schieferntafel weiß sie nichts.

    Story

    Der rote und blaue König haben sich einen erbitterten Kampf auf leben und Tod geliefert. Beide starben infolge des Kagutsu-Vorfalls. Wenig später ernennt die Schieferntafel zwei junge Männer zu den neuen Königen. Mikoto Suoh und Reisi Munakata. Nun müssen die beiden ihre Kräfte, sowie die anderen Könige kennenlernen und lernen, damit umzugehen. Als wäre dies nicht schon schwierig genug, können die beiden sich zudem überhaupt nicht leiden und dann tauchen auch noch zwei junge Frauen auf, welche ihr Leben zusätzlich auf den Kopf stellen. Wie entstehen Scepter 4 und Homra? Was ist mit den beiden Frauen? WIe entstand die doch sehr eigensinnige Freundschaft zwischen den beiden Königen? Blau und Rot - Gegensätze und doch ergeben sie gemeinsam ein schönes Violett - oder nicht?

    Einmal editiert, zuletzt von LeelanaLey (4. November 2025 um 10:51)

  • Manchmal verging die Zeit wirklich wie im Flug. Zwar war sie noch schulpflichtig, doch war Kamelia wirklich sehr früh mit den Kräften der Könige in Kontakt gekommen. Eigentlich schon sobald sie die Mittelschule besuchte und Bekanntschaft mit Yukari Mishakuji machte. Die beiden freundeten sich schnell an und dies führte unweigerlich dazu, dass sie früher oder später sich auch hatte zum Vasall des farblosen Königs Ichigen Miwa machen lassen. Eine der wenigen Personen, die von der Macht der Könige wussten, hm? Aber manche Menschen hatten es auch im Gefühl. Zum Beispiel der eine Junge, der ihren Mitschüler des öfteren nervte. Dabei schrie alles an diesem Typen regelrecht 'Abstand halten'. Mikoto Suoh, der trotz seines Verhaltens durchaus beliebt war. Aber der kleine Optimist lies sich nicht abwimmeln und mittlerweile genoss die halbe Spanierin das Schauspiel immer, sobald sich die nächste Gelegenheit bot. Es war auch an diesem Tage nur eine Frage der Zeit, bis der kleine ihm wieder auf die Pelle rückte. Und dessen Aussagen waren äußerst interessant für die farblose Angehörige.

    Eben genannter war wie immer nicht besonders erpicht auf den Unterricht. Nicht nur das es langweilig war, mit jedem Tag der verstrich rückte die Frage immer näher, was er nach der Schule wohl tun sollte. Und noch dazu war es nur eine Frage der Zeit bis die kleine Nervensäge ihm wieder auf den Sender ging, mittlerweile rechnete er täglich damit. Es war vollkommen egal was Kusanagi dem jungen auch sagte, er kam trotzdem immer wieder zu ihm.

  • Ayru Mōmoku:

    Die junge Frau war bis in den letzten Muskel angespannt. Ihre Eltern hatten ihre Ausreden nicht länger gelten lassen und sie einfach zur Schule gezwungen, indem sie sie einfach dorthin gefahren hatten. In ihrer Wut darüber war sie bei der Ankunft aus dem Auto gestürmt und irgendwo hin gerannt. Sie war definitiv nicht pünktlich, doch das wollte sie auch nicht sein. Sie wollte in ihrem Bett sein und Musik hören, denn das war das einzige, was ihr geblieben war. Doch nun hatte sie keine Wahl. Wenn sie umdrehte, würden ihre Helikopter-Eltern sie nur begleiten und das konnte sie nicht gebrauchen. Also musste sie wohl oder übel in diese Schule. Sie biss die Zähne zusammen und ballte die Hand zur Faust. Dann ging sie zögerlich voran. Um sie herum war es völlig ruhig. Das linderte zumindest ihre Panik ein wenig. Der Blindenstock hing eingeklappt an ihrem Rock und die weigerte sich mit allen Mitteln, ihn zu nutzen. Sie wollte dieses Scheißding nicht! Sie wollte sehen können! Wie schwer konnte es sein den blöden Schuleingang und das Büro des Rektors zu finden? Zugegeben: Blind und ohne einen Hauch einer Ahnung würde es sehr schwer werden. Sie schaffte es irgendwie mithilfe eines Mitarbeiters durch die Schulschranken, welche offenbar aufgebaut waren und er erklärte ihr sogar den Weg zum Büro. Vorsichtig und langsam machte sie sich auf den Weg dorthin. Sie musste wohl aussehen wie eine alte Oma, so langsam und vorsichtig, wie sie hier herum lief. Sie konnte sich jedoch davon abhalten, die Hände von sich zu strecken. Sie würde es ohne schaffen! Doch nach wenigen Minuten hatte sie leider überhaupt keine Ahnung mehr wo sie war und wo sie lang musste. Trotzdem verbat sie es sich, stehen zu bleiben. Wenn sie sich blamierte hatte sie wenigstens einen Grund, nicht wieder her zu kommen! Sie machte weitere Schritte und hörte inzwischen auch Stimmen, welche von den Schülern kommen mussten. War etwa schon Pause? Oder hatte der Unterricht noch nicht angefangen?

    Reisi Munakata:

    Reisi saß wie so oft mit einem Buch in der Hand dort und las darin. Nun, das war zumindest sein Plan, denn plötzlich wurden seine Mitschülerinnen sehr aufgeregt. Er hob den Kopf und konnte sich gerade so noch ein Augenrollen verkneifen. Natürlich. Suoh hatte die Schule betreten. Warum alle Frauen darum so ein Drama machten und beinahe in Ohnmacht fielen konnte er sich wirklich nicht erklären, aber es nervte ihn. Der Typ hatte sowas von schlechte manieren - ständig schlief er im Unterricht, beteiligte sich nicht und ließ seinen Freund alles machen. Unmöglich! Und von der Uniform wollte er gar nicht erst anfangen! Nur eine Mitschülerin schien seinem Aussehen nicht verfallen zu sein, sie schien dieses Gehabe eher lustig zu finden. Selbst Suoh schien dieses ganze getuschel und gehabe um ihn mehr zu nerven, als zu schmeicheln. Zumindest lehnte er alle Versuche der Frauen rigeros ab und wollte nichts von ihnen wissen. Und dabei hatte er zudem ständig schlechte Laune. Oft kam es sogar vor, dass er die Mädchen ohne Antwort einfach stehen ließ, welche dann völlig verwirrt waren. Doch niemand von ihnen nahm es ihm übel. Der Typ sollte mal ordentlich eine Konsequenz bekommen, damit er aus seinem Verhalten lernte!

  • Auch Kamelia blieb das Geschrei der aufgeregten Mädchen nicht verborgen. Jeden Tag dasselbe, pünktlich auf die Minute. Man könnte einen Wecker danach stellen und dieser würde immer pünktlich klingeln. Schmunzelnd beobachtete sie das Schauspiel, die ganzen Mädchen die völlig abdrehten und um die Aufmerksamkeit von Suoh kämpften, dieser wiederum wollte davon natürlich nichts hören und auch den frechen Blondschopf, der genauso wenig hörte, war schon wieder zu sehen. Mal schauen wie lange es heute dauerte, bis er sich eine Standpauke einfing. Sie schüttelte belustigt den Kopf und ging in Richtung der Klassenräume, wobei sie unweigerlich an dem wohl ordentlichsten Schüler der ganzen Schule vorbei musste, Reisi Munakata. Ein ungewöhnlicher Zeitgenosse... Und wenn sie Ichigen-Sama richtig verstanden hatte, würde er wohl bald schon eine größere Rolle spielen, ebenso wie der Rothaarige. Das würde sicherlich spannend werden. Es war immer wieder faszinierend wie unterschiedlich Menschen waren und welche Arten des Verhaltens ihre Möglichkeiten zur Dresdner Schiefertafel beeinflussten. Und wenn sie eines gelernt hatte, dann das die Weitsicht des Farblosen Königs bisher immer ins Schwarze getroffen hatte. "Guten Morgen", grüßte sie den Brillenträger und lächelte leicht. "Jeden Tag pünktlich auf die Minute. Vielleicht sollte ich Mal versuchen hier Reis zu kochen oder was meinst du?", scherzte sie mit einem Blick zu der wilden Frauenmeute.


    Wie Recht die beiden doch damit hatten. Kaum war er durch die Schranke durch, wurde er wie jeden Tag von zig Frauen belagert. Das nervte Mikoto mittlerweile wirklich, er tat ja nicht Mal irgendetwas interessantes seiner Meinung nach. Das auch der Kleine wieder direkt bei ihm herumwuselte, machte es auch nicht besser. Und dann war da noch... Genau, anstelle des Unterrichts stand erstmal ein Besuch beim Rektor für das erneute Schwänzen auf dem Plan, wie lästig. Aber bei dem Geschwafel von seinem Geschichtslehrer einzuschlafen war Zeitverschwendung und sowieso uninteressant. Interessanter war da eher die Person, die etwas weiter vor ihm auf dem Gang war und wohl irgendwie Schwierigkeiten hatte sich zurecht zu finden. Zwar hatte er auf Gespräche keine Lust, allerdings sorgte das vielleicht wenigstens dafür dass er gleich wieder verschwinden konnte. Außerdem... Verhielt er sich meistens auch grober, als er es insgeheim eigentlich war. Und er kam so oder so nicht an dem Mädchen vorbei, dafür brauchte sie zuviel Platz, vermutlich durch die fehlende Orientierung. Schon seltsam... Für solche Schwächen gab's doch extra Stäbe oder nicht. So oder so, es half eh alles nichts. "Brauchst du Hilfe?", wollte er deswegen von der fremden wissen. Eine neue Schülerin vielleicht? Zumindest sah sie danach aus.

  • Ayru Mōmoku:

    Was war das denn plötzlich für ein Mädchen-Geschrei? War etwas besonderes passiert? Sie zuckte jedenfalls ordentlich dabei zusammen. Verdammt. Sie hatte es irgendwie in das Gebäude geschafft doch sie war sich sicher, falsch abgebogen zu sein. Sie kaute auf ihrer Lippe herum. So ein mist! Was hatte der Mann noch gesagt? Erst links, dann die dritte Rechts und dann.....? Sie drehte sich Gedanklich ein paar mal herum und dachte dabei über den Weg nach von dem sie der Meinung war, ihn gegangen zu sein. Plötzlich wurde sie angesprochen. Es war ein Mann, seine Stimme war sehr tief und sorgte bei ihr für eine Gänsehaut. Offenbar stand er hinter ihr. Durch die plötzliche Ansprache zuckte sie heftig zusammen und holte erschrocken geräuschvoll Luft.
    "Sich so anzuschleichen ist nicht sehr nett..." murrte sie leise vor sich hin, während sie sich umdrehte und so tat, als würde sie ihn mustern. Kurz hoch und runter, dann beschämt zur Seite sehen. Dann würde es bestimmt nicht auffallen.
    "Ich fürchte ich habe mich verlaufen. Ich finde den Weg zum Rektor nicht..." erklärte sie dann.
    "Ich gehe schonmal vor Mikoto, bis gleich!" rief in dem Moment Izumo und zog Tatara einfach mit sich mit, welcher sich natürlich wehrte. Doch ein prüfender Blick wanderte trotzdem nach hinten. Mikoto half einer neuen? Und dann auch noch einem Mädchen? Freiwillig? Das war selten....

    Reisi Munakata:

    Er schüttelte genervt den Kopf. Zumindest würde er noch etwas Ruhe vor ihm haben, da er erst zum Rektor musste. Tja, selbst schuld. Geschah ihm ganz recht, wenn er sich nicht an die Regeln halten konnte. Jemand trat neben ihn. Zunächst ignorierte er es, bis die Person ihn ansprach. Es war die Mitschülerin, die nicht hinter Suoh her war. Er sah nicht von seinem Buch auf.
    "Reis kochen im Unterrichtsraum ist untersagt, da es zum Essen eine Mensa gibt. Das steht im Regelwerk, welches du kennen solltest. Im Unterrichtsraum ist lediglich der Verzehr von mitgebrachten Speisen erlaubt, sofern diese keinen Dreck machen" erklärte er entspannt und rückte seine Brille zurecht.
    "Davon abgesehen würde das Kochen von Reis sie nicht davon abhalten ihm wie Küken einer Mutter hinterher zu gehen. Immerhin hält nicht einmal seine schlechte Laune und sein Verhalten sie davon ab. Sie alle sollten sich lieber auf ihre Noten konzentrieren, das würde weit mehr bringen, als Suoh hinterher zu sabbern." führte er weiter aus, ehe er endlich von seinem Buch aufsah.

  • Kamelia lachte leicht. "Du bist und bleibst ein Regel Liebhaber", grinste sie und lächelte dann. "Aber du hast schon Recht, zum Essen haben wir die Mensa, correcto. Was würdest du denn tun um die Minuten zu zählen? Wäsche aufhängen?", fragte sie mit einem verspielten Grinsen im Gesicht. Das er es natürlich nicht lassen konnte auch noch zurecht wohlgemerkt, über den Regelbrecher herzuziehen brachte sie erneut zum Lachen. "Ich glaube ihr beide würdet euch gut verstehen", fuhr sie schmunzelnd fort. "Nur ein kleiner Spaß, lassen wir das. Soweit ich weiß sollen wir eine neue Mitschülerin bekommen, hast du schon etwas darüber gehört?", wollte sie stattdessen interessiert wissen.

    Das war in der Tat nicht seine Art, aber iImmerhin konnte er sich auf Izumo verlassen. Außerdem... Der fremden zu helfen würde zumindest Zeit und Abstand schaffen was sie ganzen Nervensägen und den übermütigen Jungen betraf. "Tja da haste Glück, ich nämlich auch", antwortete er ihr anschließend und deutete kurz auf die dritte Tür im Gang, besonders weit war es tatsächlich nicht mehr. "Ist gleich da vorne". Bisher hatte er nur vermuten können ob und wie gut sie wirklich sehen konnte, aber wenn sie schon so genau hinsah konnte es nicht so schlimm sein. Der Gedanke an den Direktor war da eher ein Problem und vermieste ihm die Laune.

  • Ayru Mōmoku:

    "Was für ein Zufall..." meinte sie leichthin. Als sie anhand des Luftzugs merkte, wie er den Arm hob, drehte sie den Kopf automatisch in die entsprechende Richtung. Gleich da vorne....Super Richtungsangabe. Sie biss sich auf die Unterlippe, ehe ihr eine Idee kam.
    "Ich denke es wäre sinnvoller, wenn du vor gehst, immerhin scheinst du schneller in den Unterricht zu müssen, als ich und ich will dich nicht aufhalten" meinte sie also freundlich. Wenn er vorgehen würde, könnte sie ihm ohne Probleme folgen, immerhin war der Gang inzwischen recht leer und sie musste einfach nur dicht bei ihm bleiben und auf die Schritte hören. Das würde sie schon hin kriegen. Und dann würde er auch gewiss nicht merken, dass sie überhaupt nichts sah. Bisher schien er keinerlei verdacht zu haben, was gut war. Es sollte möglichst niemand wissen und das bis sie diese verdammte Schule nie wieder betreten musste!

    Reisi Munakata:

    "Ohne Regeln und Ordnung würde die Welt und die Gesellschaft dem Chaos verfallen und jeder würde tun, was er möchte. Dadurch würden viele Menschen verletzt oder gar getötet werden. Regeln verhindern das und sichern nicht nur unser überleben, sondern geben uns auch eine Richtung vor. Minuten kann man dagegen sehr einfach mit einer Stoppuhr oder einem Timer zählen. Diese Funktion besitzt heutzutage jedes PDA" erklärte er schlicht. Auf ihren Kommentar hin, dass er und Mikoto sich gewiss gut verstehen würden, hob er nur skeptisch eine Augenbraue. Sicherlich und morgen wäre er der König von Tokyo.
    "Wie du selbst schon festgestellt hast ist sie neu und ein Mädchen. Und da sie heute kommt wirst du sicherlich genügend Zeit haben, um sie ausführlich kennenzulernen. Am sinnvollsten wäre wohl wenn du ein Interview vorbereitest, durch das du ale sinnvollen Informationen herausfinden kannst. Ich würde mich jedoch beeilen, da in 10 Minuten und 25 Sekunden der Unterricht beginnt und man im Unterricht nicht mit anderen Sachen beschäftigt sein sollte." antwortete er. Das war schlicht und einfach seine Art ihr mitzuteilen, dass er keine Informationen einfach ausplaudern würde und sie sich dafür schon etwas anderes einfallen lassen müsste.

  • "Schade, wie langweilig", schmunzelte sie und schüttelte den Kopf. Sie hatte schon öfter mitbekommen das sich Munakata teils durch seine Art und Weise, sowie die Art wie er redete gewisse Bezeichnungen wie Spießer oder Frostbeule eingefangen hatte, allerdings bezweifelte sie, dass ihn das auch nur im Ansatz störe. Außerdem... War es gut so, wie er war. Sie war gespannt, wann der vorhergesagte Zeitpunkt kam, den ihr König prophezeit hatte. "Aber dieser Zeitraum gilt für dich genauso, mein werter Herr Reisi Munakata", stichelte sie grinsend und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, zumindest so gut es ging, die Hälfte ihres Sichtfelds war so gut wie immer von ihrem Karmesinroten Pony verdeckt, und die violetten Spitzen verliehen dem ganzen einen frechen Touch. " Na dann, lass uns gehen hm? Wie würde es denn aussehen wenn der ordentlichste Schüler der ganzen Schule zu spät kommen würde.", fügte sie hinzu, bevor sie kurz überlegte. "Aber mal was anderes, meinst du wir kriegen die Mathearbeit schon zurück? Ich hoffe nicht, ich kann Mathe absolut nicht leiden. Und mein großer Bruder genauso wenig, eine wirkliche Hilfe war der mir nicht beim lernen, das kannst du mir glauben", plauderte sie munter weiter.


    " Das ist mir eigentlich ziemlich egal...", bemerkte Mikoto nicht gerade interessiert daran, ob er pünktlich kam oder nicht. Vielleicht hätte er sich das doch zweimal überlegen sollen. Was soll's, jetzt war's nicht mehr zu ändern. Aber je schneller er sie beim Direktor ablieferte, desto schneller konnte er sich auch wieder aus dem Staub machen. Zum einen war das Gelaber der Lehrer unerträglich langweilig und zum anderen hatte er absolut keinen Bock darauf, wieder von den ganzen Frauen belagert zu werden, nur weil sie sonst nichts zu tun hatten. "Naja egal...dann komm", seufzte er genervt, nahm sie aber ausnahmsweise wirklich mit. Allerdings hatte er weder Interesse daran sich bei dem Direktor anzukündigen noch mit diesem zu reden. Weshalb er die Tür nach einmal klopfen ohne zu warten gleich öffnete und nur kurz auf das Mädchen deutete, um danach gleich wieder die flatter zu machen.

  • Ayru Mōmoku:

    Als er los ging, folgte sie ihm schnell, darauf achtend, seinen Schritten zu lauschen. Er blieb kurz stehen und sie lief fast in ihn hinein, konnte jedoch gerade noch so anhalten, ehe dies passierte. Dann hörte sie ein Klopfen auf Holz, ehe eine Tür sich öffnete. Sie hörte nurnoch ein genervtes Seufzen, ehe sich Schritte wieder entfernten. War er jetzt etwa einfach wieder gegangen? Irritiert drehte sie sich etwas hin und her, bis sie jemand herein bat. Vorsichtig betrat sie den Raum und unterhielt sich kurz mit dem Rektor, welcher sie über die wichtigsten Dinge informierte. Dann reichte er ihr einen kleinen Stapel mit Zetteln und Büchern und geleitete sie dann durch die Gänge. Natürlich wusste er von ihrer Blindheit, weshalb sie nicht verhindern konnte, dass er sie zum Führen am Ellenbogen nahm. Eine Weile lang gingen sie durch die Gänge, während der Rektor ihr eintrichterte, dass sie jederzeit um Hilfe bitten konnte und sie zunächst eine Schonfrist haben würde, da sie nach dem Schicksalsschlag erst wieder in den Alltag finden sollte. Sie knirschte leise mit den Zähnen. Na toll. Jetzt wurde sie auch hier bemuttert und bekam eine Sonderbehandlung. Genau das was sie nicht wollte! Vor dem Klassenraum hielten sie kurz inne. Dann klopfte der Rektor, ehe sie den Raum betraten. Gemurmel entstand, während sie neben dem Lehrer stand und wartete.
    "Vielen Dank Herr Rektor. Also liebe Schüler, das ist unsere neue Mitschülerin. Stell dich doch bitte selbst vor" bat dieser.
    "Guten Tag, mein Name ist Ayru Mōmoku. Ich bin aus Tokyo hier her gezogen" erklärte sie und verneigte sich ein wenig vor der Klasse.

    Reisi Munakata:

    "Es wird nicht vorkommen, dass ich zu spät bin, es sei denn es gäbe einen triftigen Grund dafür. Beispielsweise das ich Zeuge eines Unfalls oder dergleichen bin. Doch in diesem Falle würde ich mich rechtzeitig abmelden, damit der Lehrer bescheid weiß. In diesem Falle wäre es kein Vergehen" meinte er schlicht und packte das Buch weg, nur um seine Unterrichtsmaterialien fein säuberlich auf seinem Tisch zu platzieren. Jedes Teil hatte einen festen Platz auf seinem Schultisch.
    "Durchschnittlich benötigt unser Mathematiklehrer 8 Tage, um eine Mathematikklausur zu korrigieren. Für den Fall, dass er zwischenzeitlich krank oder verhindert war, sollten zwei Tage zugerechnet werden, an denen er möglicherweise nicht zum korrigieren kam. Wir haben die Klausur vorletzte Woche Freitag geschrieben. Damit wären wir heute bei Tag 10. Es ist also prinzipiell sehr gut möglich, dass wir die Klausur heute zurück erhalten werden. Wenn du nicht gut in diesem Fach bist, solltest du darüber nachdenken, ob eine Nachhilfe nicht sinnvoll wäre. Ebenso könnten Gruppenarbeiten oder Lerngruppen dabei helfen, da die Zusammenarbeit mit anderen dabei helfen kann, Themen besser zu verstehen, da man sich bei der Zusammenarbeit darüber austauscht." erklärte er, als würde er jeden Tag solche Monologe halten - zugegeben irgendwie tat er das auch.
    "Und nun solltest du dich auf deinen eigenen Platz begeben, immerhin geht der Unterricht gleich los und der Lehrer ist bereits auf dem Weg hierher. Ich habe ihn soeben aus dem Fentser im Gang entdeckt" wies er sie darauf hin.

  • Kamelia lachte leicht, manchmal schien es für sie so, als würde er gerne solche Reden schwingen. "Das solltest du auch tun, allerdings ohne unseren Mathelehrer so genau zu analysieren", schmunzelte sie und setzte sich dann auf ihren Platz. Mikoto Suoh und Reisi Munakata also .. Die zwei konnten gegensätzlicher nicht sein, doch jeder der beiden war auf seine Art ein wahrer Anführer, und definitiv würdig für die Position eines Königs. Sie lächelte, unabhängig von der Zeit, die es noch brauchte, würde sich die Zukunft sicher spannend gestalten. Vor allem interessierte sie auch, wer später die Nachfolge von Ichigen-Sama antreten würde. Ihre Gedanken wurden von dem Lehrer unterbrochen, der vorne stand und ein Mädchen vorstellte. Das war also die neue... Auf den ersten Blick eine wirklich sehr hübsche Dame. Die konnte den ganzen Frauen in der Klasse definitiv mehr als Konkurrenz machen. Ihr Blick schweifte durch den Raum und blieb kurz an einem bestimmten Platz hängen, der immer noch leer war. Natürlich kam er zu spät, wie zu erwarten war. Es faszinierte die farblose Angehörige eher, dass er trotz dessen, wie er sich ständig verhielt, immer noch nicht von der Schule geflogen war.


    Es dauerte gut zehn Minuten, bis auch Mikoto den Weg zum Klassenzimmer gefunden hatte, und das auch nur, weil einer der Lehrer ihn dabei erwischt hatte, dass er eigentlich wieder schwänzen wollte. Allerdings interessierte es ihn dennoch herzlich wenig, ob der Mathelehrer sich darüber aufregte oder einfach nur froh darüber war, dass er überhaupt aufgetaucht war. Weshalb er weder etwas sagte noch großartig reagierte sondern sich mit der nicht unbedingt besten Laune zu seinem besten Freund gesellte, wenigstens einer der ihm nicht auf die Nerven ging. Erst jetzt bemerkte er die neue, das Mädchen dem er vorhin noch geholfen hatte, um die Horde an Nervensägen loszuwerden.

  • Ayru Mōmoku:

    "Bitte kümmert euch gut um Ayru und zeigt ihr alles. Du kannst di-" fing der Lehrer an und wollte ihr schon gerade einen Platz zuweisen, als die Tür erneut aufging. Automatisch drehte sie den Kopf. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Verdammt wie sollte sie denn jetzt den verdammten leeren Platz finden?
    "Suoh! Sie sind schon wieder zu spät! Als Strafe kümmern Sie sich heute um unsere neue Mitschülerin. Sie sitzt neben ihnen!" meckerte der lehrer neben ihr. Sie zuckte zusammen. Der Bestrafte schien nicht zu reagieren, denn er ging wortlos durch den Raum. Moment, diese Schritte.... da war dieses Klimpern bei jedem Schritt. Das hatte der der ihr vorhin geholfen hatte auch.... war es der gleiche? Schnell folgte sie ihm - so würde sie den Platz schon irgendwie finden.
    "Wurdest du wieder erwischt?" fragte Kusanagi Mikoto amüsiert und zog der neuen Schülerin höflich den Stuhl zurück.
    "Du kannst hier sitzen, der Platz ist frei" bot er ihr an. Ayru war sehr dankbar dafür, dass der andere Junge ihr den Stuhl weg zog. So fand sie diesen ohne Probleme und setzte sich neben diesen Suoh.
    "Vielen Dank" flüsterte sie, da der Unterricht bereits losging. Sie stellte ihre Tasche neben sich ab und sah nach vorne. Es schien der Matheunterricht zu sein. Ausgerechnet das Fach, welches sie am wenigsten mochte! Sie versuchte anhand der Erklärungen des Lehrers herauszufinden, welches Thema gerade dran war. Dabei bemerkte sie nicht, dass der Junge neben Suoh - Kusanagi - sie beobachtete.

    Reisi Munakata:

    "Dann frag mich auch nicht solche Sachen, sondern übe dich in Geduld" erklärte er und sah dann zu dem Lehrer. Wenig später kam der Rektor herein und brachte ein junges Mädchen mit. Es war die neue Schülerin. Er konnte sich nicht verkneifen, die Stirn ein wenig zu runzeln. Warum nutzte sie ihren Stock nicht? Wollte sie etwa so tun, als könne sie sehen? Das würde schnell nach hinten los gehen. Und dann sollte sich auch noch ausgerechnet Suoh um sie kümmern. Das war alles andere aber keine gute Idee. Er sollte sie schnell von ihm weg holen und sich ihrer annehmen, damit sie nicht noch weiter in Schwierigkeiten kam. Und natürlich kam wenig später Suoh in den Raum - natürlich zu spät. Vermutlich hatte er wieder mal versucht, zu schwänzen, war jedoch erwischt worden. Geschah ihm recht. Das würde erneut Konsequenzen nach sich ziehen. Sicherlich war er auch nicht beim Rektor, wodurch er zusätzlichen Ärger bekommen würde. Er würde es nie zugeben, doch der Brillenträger empfand daraufhin so etwas wie Schadenfreude. Die Neue sollte sich bloß kein Beispiel an ihm nehmen - wobei sie dem Charme seines Aussehens wohl kaum verfallen würde, immerhin konnte sie dieses nicht sehen. Der Rektor hatte ihn natürlich im Vorfeld darüber informiert, immerhin war er der Schülersprecher und hatte somit eine Verantwortung für sie. Deswegen musste er auch wissen, dass sie blind war - auch wenn sie es zu verheimlichen versuchte, wie es schien.

  • Die 18 jährige grinste. Herrlich, jeden Tag das gleiche Schauspiel. Aber ihr Mathelehrer hatte wirklich nerven, ausgerechnet dem Rothaarigen die Aufsicht über die neue anzuvertrauen. Strafe hin oder her, das würde wahrscheinlich sowieso nicht passieren. Für sie war es kein Problem zu durchschauen, dass er sich weder daran halten noch sich großartig kümmern würde, außerdem... So wie der aussah, würde er wahrscheinlich auch heute wieder den Großteil des Unterrichts mit Schlafen verbringen. Was machten die beiden bloß immer nach der Schule solange, dass dieser unmögliche Kerl ständig so müde war. Die Nacht zum Tage vermutlich, aber ob das so schlau war? Kamelia's Blick ging zu Munakata und sie grinste, egal wie sehr er auch ruhig blieb, der freute sich insgeheim so richtig das Mikoto Suoh mal wieder Ärger bekam. Das sah sie ihm an. Allerdings hatte der Brillenträger seine Position als Schülersprecher zurecht, dass musste sie ihm lassen. Ausgezeichnete Noten, ein ausgezeichnetes Verhalten. Das genaue Gegenteil von eben genannten.


    "Und wenn schon...", entgegnete Mikoto wenig interessiert daran. Den Lehrer hatte er absichtlich ignoriert, es hatte ihn vorher nie großartig gekümmert, was dieser von sich gab und es interessierte ihn auch jetzt nicht wirklich. Auch die neue war nicht gerade der Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit, im Gegenteil. Das sein bester Freund das Mädchen die ganze Zeit beobachtete war schon eher ungewöhnlich. "Was ist?", wollte er deswegen von diesem wissen, natürlich unabhängig davon ob es die Lehrkraft vorne an der Tafel störte oder nicht.

  • Ayru Mōmoku:

    "Ist es dir nicht aufgefallen?" fragte Kusanagi Mikoto überrascht und bemühte sich, leise zu sein, damit Ayru es nicht mit bekam. Bei Mikoto konnte man sich nie sicher sein, was er bemerkt hatte und was nicht, da er es meist für sich behielt. Wenn er es dann doch ansprach, waren die meisten sehr überrascht.

    Waren das Wurzeln? Verdammt sie konnte nicht heraus hören, welches Thema das war und es meldete sich auch niemand um Fragen zu stellen. Offenbar war das Thema gerade neu.....Vielleicht kannte sie es auch noch gar nicht und die waren hier mit dem Thema viel weiter als sie in Tokyo? Das wäre sehr schlecht.....

    Die Stunde flog dahin und der Lehrer erklärte das neue Thema. Dann - kurz vor Stundenschluss:
    "Gut, denkt an die Hausaufgaben. Jetzt gibt es noch die Klausuren vom letzten Mal wieder. Ich hätte mir bessere Ergebnisse gewünscht. Passt bei dem nächsten Thema besser auf - eure zukunft hängt davon ab. Unser Schülersprecher steht euch sicherlich mit Rat und Tat zur Seite und hilft euch, wenn ihr etwas nicht versteht" meinte der Lehrer und teilte die Klausuren aus.

    Reisi Munakata:

    Natürlich hatte er - wie immer - eine eins geschrieben. Er besah sich die Klausur kurz, ehe er das Heft ordentlich mit den anderen Sachen einräumte. Er wollte in die Kantine gehen und sich dort etwas zu essen holen - bei der Gelegenheit würde er die neue direkt mitnehmen. Immerhin war auf Suoh kein verlass - er würde sie nicht mitnehmen und wenn, dann würde er sie überall gegen laufen lassen.So stand er mit seinem Geldbeutel auf. Doch eines konnte er sich dann doch nicht verkneifen:
    "Wie ich sagte. Durchschnittlich mit Verzögerung 10 Tage" erklärte er Kamelia. Er wusste von so ziemlich allen auf dieser Schule alles - zumindest was die Lehrkräfte und die Schüler seiner Klasse und Schulinterne Dinge anging. Von manchen wusste er auch mehr.

  • "Schon klar Herr Schülersprecher", antwortete diese und schüttelte amüsiert den Kopf, man das er das auch immer so ernst nahm. "Und was nun? Bist du etwa eifersüchtig?", stichelte sie grinsend und deutete auf die neue Schülerin. Ihre Art und Weise hob sich etwas von den anderen Mitgliedern des Farblosen Clans ab, aber insgesamt war sie dann doch Recht vernünftig und ruhig. Zumindest würde sie nicht einfach so einen Streit vom Zaun brechen, aber ein bisschen Spaß musste einfach sein. Locker und leicht zu leben war definitiv entspannter als immer so ernst zu sein. Auch sie wollte sich etwas zu Essen holen und hatte ebenfalls den Plan, dies mit der neuen Schülerin zu tun. Erstens interessierte sie sich sehr für diese und zweitens war das die Gelegenheit unauffällig näher an den Rothaarigen heran zu kommen und vielleicht etwas mehr zu erfahren. Es war besser, so gut wie möglich über die möglichen Anwärter auf die frei gewordenen Positionen zu wissen. Und auch wenn es noch keine Garantie gab, war sie fest überzeugt von der Weissagung ihres Königs. Diese beiden jungen Männer würden eines Tages die freien Plätze einnehmen, da war sie sich sicher. "Also...ich gehe in die Mensa mit der neuen, hast du Lust mitzukommen Herr Schülersprecher?", fragte sie den Brillenträger mit einem frechen Grinsen im Gesicht. So würde sie ihn den restlichen Tag über nennen, schließlich stimmte es ja auch.


    Dieser überlegte eine Weile. Das einzige was ihm aufgefallen war, wenn überhaupt, dass das Mädchen eventuell Schwierigkeiten hatte was ihre Sehstärke betraf und das auch nur, weil er es mittlerweile durch die anderen ganzen Mädchen gewohnt war, hin und wieder angestarrt zu werden. Aber ansonsten... "Nein, nicht wirklich", entgegnete er deswegen. Hoffentlich hatte dieses langweilige Gerede namens Unterricht schnell ein Ende, nicht zuletzt weil er Mal wieder müde war. Die Klassenarbeit hatte er wie erwartet verhauen, aber auch das war Mikoto relativ egal, er wusste sowieso noch nicht, was er überhaupt nach der Schule machen sollte. Die Anmerkung von Kusanagi Beschäftigte ihn da schon eher, wodurch er auch kaum aufgepasst hatte, Mal wieder. Aber immerhin schlief er ausnahmsweise mal nicht.

  • Ayru Mōmoku:

    Als es klingelte strekte Kusanagi sich und stand auf.
    "Also dann, wollen wir der neuen mal alles zeigen, ist immerhin deine Aufgabe" schmunzelte er und klopfte Mikoto auf die Schulter.
    "Na komm, ich geb dir auch was aus" meinte er noch, um ihn zu motivieren. Aysu hob bei diesen Worten den Kopf.
    "Ich will keine Umstände bereiten. Ich komme zurecht" meinte sie nur und hob die Hände. Je weniger sie herum lief, desto unwahrscheinlicher war es, dass sie sich blamierte und irgendjemand dahinter kam. Ihre Hände waren immernoch total schwitzig und allein jetzt schlug ihr Herz schon wieder viel zu schnell. Sie wollte endlich hier weg! Was sollte sie hier überhaupt? Sie konnte doch eh nicht am Unterricht teilnehmen! Aber das wollten ihre Eltern ja nicht verstehen! Dann sprach sie plötzlich eine weitere Person an und sie hörte Kusanagi seufzen. Nachdem sie dem Schülersprecher zugehört hatte, stellte sie eines direkt fest: Das war eindeutig ein überkorrekter Spießer! Himmel konnte er auch normal reden? So redete doch kein normaler Mensch! Also wenn er wirklich der Streber der Klasse war, mochte sie ihn jetzt schon nicht. Stimmte das, was er über Suoh sagte? War er wirklich so unzuverlässig? Aber er hatte ihr heute doch schon einmal geholfen. Das konnte sie sich nicht vorstellen. Außerdem fühlte sich seine Anwesenheit irgendwie viel angenehmer an, als die von Munakata.

    Reisi Munakata:

    "Dafür das du soeben eine schlechte Note bekommen hast, hast du ziemlich gute Laune" meinte er und sah dann zu der Neuen.
    "Warum interessierst ausgerechnet du dich für die neue?" erkundigte er sich und musterte sie. Die hatte doch irgendeinen Plan.
    "Oder willst du sie nur benutzen, um an Suoh ran zu kommen? Bist du ihm etwa genauso verfallen, wie die anderen Mädchen an dieser Schule? Ich hätte dich für schlauer diesbezüglich gehalten aber wie es aussieht habe ich mich wohl in dir geirrt" stellte er fest und rückte seine Brille zurecht. Dann drehte er sich herum und ging zu Ayru.
    "Hallo Ayru. Mein Name ist Reisi Munakata. Ich bin der Schülersprecher dieser Klasse. Du kannst dich jederzeit an mich wenden, falls es Schwierigkeiten oder Fragen geben sollte. Soll ich dich ein wenig herum führen? Ich bezweifle, dass Suoh das tun wird. Er drückt sich gerne vor allem und ist äußerst unzuverlässig. Ich würde dir raten, dich von ihm fern zu halten. Er ist kein sonderlich guter Umgang. Ich kann die zuständige Lehrkraft fragen, ob du deinen Sitzplatz tauschen kannst. Sicherlich kennst du noch nicht alle Themen und so wäre sichergestellt, dass dir jemand im Unterricht Unterstützung leisten kann, solltest du nicht weiter wissen" stellte er sich freundlich vor.

  • "Eine schlechte Note zieht die gesamte nur selten runter. Und warum ich mich für die neue interessiere sage ich dir gern, ich find die anderen Mädchen unserer Klasse alle langweilig und sie ist interessant. Und nein, darum geht's mir nicht und das solltest gerade du am besten wissen", entgegnete sie und lächelte. Dieses verschwand allerdings, als der Brillenträger direkt zu der neuen hin ging und sie ahnte, was er vorhatte. "Munakata-San, du solltest lieber nicht so...", fing sie an und seufzte. Dieser Vollpfosten, so vernünftig er auch war, sie hatte mit ihrer Vermutung wohl halbwegs zumindest ins Schwarze getroffen und so machte er sich nicht gerade beliebter. "Über andere reden...", beendete sie ihren Satz und schüttelte den Kopf. Außerdem hatte er dem Rothaarigen gerade genügend Gründe dafür gegeben, ihm die Hölle heiß zu machen. Was sollte das denn werden? Sie näherte sich den streitenden und schüttelte kurz darauf empört den Kopf, wie konnte dieser Kerl es wagen sie als Freundin von diesem Regelliebhaber zu bezeichnen? "Von wegen Freundin, wir sind Klassenkameraden", meinte sie sofort.


    "Wenn's sein muss...", brummte dieser, aber es half im Endeffekt ja doch nichts, immerhin hatte er sich schon vor dem Gespräch mit dem Direktor gedrückt. Das jetzt auch noch würde sicher nur noch mehr unnötige, stressige und vor allem nervige Probleme geben, die er nicht gebrauchen konnte. Apropos nervig... Allein die Anwesenheit der Brillenschlange war schon anstrengend aber wenn der auch noch heran stolziert kam, dann sicherlich wieder um einen Streit vom Zaun zu brechen. Besonders verwundert war Mikoto deswegen nicht, dass Reisi mal wieder irgendwelche Bemerkungen vom Stapel lassen musste, um sich wichtiger zu machen. Und da er sowieso schon nicht die allerbeste Laune hatte, beschloss er kurzum den Brillenträger so richtig zu ärgern und stellte sich deswegen vor das Mädchen. Darüber brauchte sich Munakata auch nicht zu wundern, er hatte es schließlich provoziert. "Hast du nichts besseres zu tun oder warum gehst du uns hier auf die Nerven?", fragte er und funkelte den Kontrahenten provozierend an. "Anstatt hier die Klappe soweit aufzureißen solltest du dich vielleicht eher um deine Freundin da kümmern. Und jetzt lass uns zufrieden sonst setzt es was.", fügte er genervt hinzu.

  • Ayru Mōmoku:

    Sie war aufgestanden und hatte sich höflich ein wenig zur Begrüßung verbeugt, immerhin wollte sie nicht unhöflich wirken. Plötzlich merkte sie, wie sich jemand vor sie stellte. Irritiert blinzelte sie, als Suoh sich einmischte und sie - ja was eigentlich? Vor Munakata schützte? Konnten die beiden sich nicht leiden? Wirkte zumindest so. Von Suohs tiefer Stimme bekam sie erneut eine Gänsehaut. Also war er ja doch nicht so ein schlechter Kerl, wie Munakata behauptet hatte. War sie da in etwas hinein geraten, von dem sie sich besser fern halten sollte? Schien fast so.
    "Na komm schon Mikoto, fang keinen Streit an, das gibt nur Probleme. Lass uns etwas essen gehen ja? Vielleicht schaffen wir es ja diesmal uns vor dem jungen zu verstecken. Aber dann sollten wir langsam gehen, sonst wartet er gleich schon vor der Tür auf uns" meinte Kusanagi amüsiert und schob Ayru sanft am Rücken aus dem Klassenzimmer.
    "Ich heiße übrigens Izumo Kusanagi. Freut mich, dich kennenzulernen" stellte er sich dabei bei ihr vor. Sie ließ sich eher perplex von ihm zur Tür schieben und verließ so mit ihm das Klassenzimmer und ging den Gang mit ihm entlang.

    Reisi Munakata:

    "Wie du weißt bin ich für die Klasse zuständig. Und so auch für die neue Mitschülerin. Außerdem habe ich keineswegs mit dir gesprochen Suoh. Wir wissen beide das du keine Lust hast, dich um eine neue Mitschülerin zu kümmern, also warum tust du auf einmal so? Frauen interessieren dich doch sonst auch nicht. Stört es dich etwa, dass sie dich nicht so anhimmelt, wie die anderen?" erkundigte er sich fast schon belustigt und konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, während er seine Brille zurecht rückte.
    "Du irrst. Kawasaki ist keineswegs meine Freundin. Wir hatten nur zufällig einen ähnlichen Gedanken bezüglich der neuen. Statt über die Beziehungskonstellationen in der Klasse nachzudenken, solltest du lieber über den Unterricht nachdenken. Immerhin hast du heute nicht geschlafen, das solltest du als Erfolg verbuchen. Vielleicht ist deine Karriere damit doch noch nicht ganz dem Scheitern verurteilt. Du musst nur dran bleiben" sprach er mit kaum hörbarem, spöttischem Unterton.

  • "Munakata-San, du solltest dich wirklich etwas zügeln. Ihr werdet noch genug Gelegenheiten bekommen euch zu streiten. Das gilt auch für dich, Suoh-San", schmunzelte Kamelia amüsiert. Wenn die beiden nur wüssten... Allerdings musste sie diesbezüglich auf jeden Fall den Mund halten. Eigentlich hatte sie jetzt schon zuviel gesagt. " Naja wie dem auch sei, wenn ihr zwei Streithähne fertig seid, würde ich gerne noch das Schulprojekt besprechen, alles klar Herr Schülersprecher? Wir haben viel zu tun, von der Organisation mal abgesehen", fuhr sie fort und störte sich keineswegs daran, sich einzumischen. Im Endeffekt übernahm sie damit ein bisschen die Rolle von Ichigen-Sama, solange die beiden noch nicht bereit waren.


    "Das geht dich nichts an. Aber du scheinst ja auch ziemliche Probleme damit zu haben das deine perfekte Haltung sie nicht beeindruckt, oder bist du eifersüchtig?", konterte er streitlustig. Jedoch hatte Kusanagi Recht, es half ihm nur kurzzeitig, diesem Idioten eine zu verpassen, wenn er danach schon wieder Stress mit dem Rektor hatte. Außerdem war die Bemerkung der spanischen Klassenkameradin äußerst irritierend. "Was soll's... Dieses Mal kommst du so davon aber wenn du uns nochmal nervst, kannste dich warm anziehen", grummelte er deswegen und ließ den Schülersprecher damit stehen. Es dauerte nicht lange, bis er seinen besten Freund und die neue eingeholt hatte. "Denk dir nichts bei dem... Der hält sich für was besseres, das ist alles", sprach er an Ayru gerichtet, ließ sie damit aber wieder zufrieden. Allerdings beschäftigte ihn nun die Aussage von Kawasaki.

  • Ayru Mōmoku:

    "Freut mich ebenfalls Kusanagi-kun" sprach sie und ging so mit ihm weiter. Dabei behielt er die Hand sachte an ihrem Rücken, was ihr ungemein half. Doch das würde sie nie äußern. Sie hörte Suoh schon, ehe er sie ansprach - er musste irgend etwas metallisches an seiner Schuluniform haben. Eine Kette vielleicht oder einen Schlüssel.
    "Er ist wohl ein typischer Streber, wie es ihn in jeder Klasse gibt" stellte sie fest, woraufhin Kusanagi lachen musste.
    "Munakata ist weit mehr als nur ein Streber" gestand er amüsiert.
    "So und wenn man diese zwei Stufen runter geht kommt man in die Mensa" erklärte er kurz darauf und durch diese schlichte Äußerung wusste sie, dass zwei Stufen vor ihr lagen und konnte sie problemlos hinunter gehen.
    "Was gibt es hier alles?" erkundigte sie sich.
    "Du kannst Sandwiche oder warme Speisen, wie Miso Suppe haben. Zu Mittag wird ein Buffet aufgebaut, an dem du dir etwas selbst zusammenstellen kannst. Der Preis ist dann täglich ein fester pro Teller. Je nach dem, was angeboten wird" erklärte er ihr geduldig.
    "Sandwich klingt gut..." gestand sie und tatsächlich grummelte ihr Magen ein wenig.

    Reisi Munakata:

    Er schnaubte nur und sah den dreien hinterher, ehe er den Kopf schlüttelte. Doch tatsächlich beschäftigte auch ihn die Aussage seiner Mitschülerin. Doch wirklich viel dabei denken tat er sich nicht, er ging davon aus, dass sie von der Zeit nach der Schule ausging. Dann seufzte er stumm.
    "Wir können beim Essen über das Projekt sprechen" erklärte er schlicht und ging dann ebenfalls in Richtung der Mensa. Dabei achtete er keineswegs darauf, ob sie ihm folgte. Wenn sie etwas von ihm wissen wollte, würde sie ihn schon fragen, immerhin war es ihr Anliegen und nicht seins. In der Mensa stellte er sich anschließend an die Schlange für die Miso-Suppe an.

  • Kamelia lachte leicht und folgte Reisi in die Mensa. "Natürlich, das hatte ich auch im Sinn. Das Schulfest steht Mal wieder an und ich gehe davon aus, das du und der Schülerrat wieder die Aufsicht über die Vorbereitungen bekommen haben, oder nicht?", fragte sie, während sie sich ebenso in die Schlange stellte. Miso war definitiv eine äußerst köstliche Variante einer Suppe. "Aber davon ab gebe ich dir Mal einen Rat. Mit der Tür ins Haus zu fallen kann dieses zum Einsturz bringen. Mit anderen Worten, wenn es neue Schüler gibt, halte dich in Zukunft mit solchen Aussagen zurück, alles klar?", meinte sie und schob ihre Haarsträhne etwas zur Seite. "Du musst das natürlich nicht annehmen, allerdings hat man gesehen, das dein Auftreten vorhin nicht gerade angebracht war.", fuhr sie fort. So unschön es war, sie war ein sehr ehrlicher Mensch was sowas anging und außerdem war Munakata zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht in der Lage, eine direkte Auseinandersetzung für sich zu entscheiden.


    Auch Mikoto musste bei der Aussage schmunzeln, wie Recht sie damit hatte. "Allerdings und was für einer...", brummte er und sah sich kurz um, ob die kleine Nervensäge schon wieder irgendwo lauerte, aber bis jetzt hatte er den kleinen noch nicht gesehen. Weshalb er sich wieder an Izumo wandte. Wie immer verließ er sich darauf, dass dieser schon was vernünftiges aussuchte, sodass der Rothaarige sich nicht selbst darum kümmern musste. Auch wenn er sich heute eher weniger schon einen guten Platz suchen konnte, immerhin war das Mädchen ja auch noch da.